
Eine Frau lebt nach Erreichen des Pensionierungsalters von 65 Jahren durchschnittlich noch weitere 24 Jahre, ein Mann rund 21 Jahre. Manche Menschen leben deutlich länger, andere sterben früher.
Wenn Sie eine Altersrente beziehen, erhalten Sie garantiert bis ans Lebensende eine Rente aus der Pensionskasse. Damit übernimmt die Pensionskasse für Sie das sogenannte Langlebigkeitsrisiko. Wenn Sie hingegen Ihr Pensionskassenguthaben als Kapital beziehen, tragen Sie selbst die Verantwortung dafür, dass Ihr Vermögen bis ans Ende Ihres Lebens für Ihren Lebensunterhalt ausreicht.
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Die durchschnittliche Lebenserwartung ist für die einzelne Person nicht von grosser Bedeutung, da die effektive Lebensdauer eben höher oder tiefer ausfallen kann. Die Wahrscheinlichkeit, das Alter von 90 Jahren zu erreichen, liegt bei Frauen bei 40% und bei Männern bei 26%. Das 95. Altersjahr erreichen noch 14% der Frauen und 7% der Männer.
Umgekehrt kann jemand früher als statistisch erwartet versterben. Einige Pensionskassen berücksichtigen dieses Risiko und zahlen den Hinterlassenen beim frühzeitigen Tod einer rentenbeziehenden Person ein einmaliges Todesfallkapital aus. Ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht jedoch nicht.
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Es ist naheliegend, sich Gedanken über die eigene Lebenserwartung zu machen und diese mit der statistischen Lebenserwartung zu vergleichen. Gehen Sie davon aus, ein überdurchschnittlich langes Leben zu führen, lohnt sich ein genauer Blick auf das sogenannte Langlebigkeitsrisiko. Erwarten Sie hingegen eine unterdurchschnittliche Lebenserwartung, kann die Altersrente und die damit verbundene Absicherung des Langlebigkeitsrisikos für Sie persönlich weniger attraktiv sein.
Es gibt viele Faktoren, welche die individuelle Lebenserwartung beeinflussen. Dazu gehören neben dem Geschlecht beispielsweise der Gesundheitszustand, der Zivilstand oder der persönliche Lebensstil. Wie viel Zeit uns im Leben tatsächlich bleibt, lässt sich jedoch naturgemäss nur sehr schwer vorhersagen.